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Kategorie:   Erfahrungen

Gratis-Bannerwerbung - Es gibt sie wirklich!

Gratis mit dem eigenen Banner werben? Wie geht das?

Sicher sind Ihnen im unteren Bereich unserer Haupt-Indexseite diverse Werbebuttons in unterschiedlicher Größe aufgefallen (GermanTop100, TopChart, Weblist, WWWCharts, LeoDom, CGIGO, Ma-Netz). Diese Werbung gehört zu sogenannten "Linklisten", "Bannerlisten" oder "Toplisten" in die sich jeder Homepagebetreiber selbst kostenlos eintragen kann.

Die Betreiber dieser Linklisten versprechen Ihnen mit den schönsten Worten Doch ist das wirklich so und was bringt es Ihnen als Teilnehmer wirklich? Ist die Teilnahme eher sinnvoll oder nicht? Soll man lieber zu- oder eher davon abraten?

(Falls Sie immer noch nicht wissen, worum es geht, schauen Sie sich bitte das hier nochmal an.

Erfolg der Promotion mit Gratis-Bannerlisten

Nach unserer Erfahrung ist der Erfolg der kostenlosen Promotion und die Steigerung der Besucherzahl nur sehr bescheiden. Der Grund liegt darin: Wenn Ihre Homepage nicht bereits sehr hohe Besucherzahlen aufweist, dann wird Ihr Angebot in den Bannerlisten nur unter "ferner liefen" als Textlink ohne Banneranzeige geführt. Sie selbst sind aber gewungen, sowohl einen grafischen Button (z.B. 50*50) anzuzeigen, der für den Linkdienst Reklame macht, als auch einen weiteren grafischen Button daneben (z.B. 50*100) einzublenden, den der Dienstbetreiber als bezahlte Werbung vermieten kann.

Im Schnitt schalten Sie auf Ihrer Homepage also zwei Drittel fremde Werbung, die Ihnen nichts bringt. Und zu einem Drittel nehmen Sie an einer Art Bannertauschsystem mit Site-Ranking teil. Dadurch, daß die erfolgreichen Sites mit hohen Besucherzahlen weiter oben in den Listen angezeigt werden, ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß ein Besucher der Top-Linkliste diese Banner zuerst (bzw. überhaupt) beachten wird. Wenn man mal davon ausgeht, daß dies ein "faires" Prinzip der Link- und Banneranzeige ist, bleibt übrig (grob gerechnet und vereinfacht):

Es handelt sich quasi um ein Bannertauschsystem mit einer Quote von 33:100!


Also ein schlechter Tausch für den Teilnehmer! Aber eine gute Werbemöglichkeit für den Veranstalter! Wer hätte das bei einem Gratisangebot gedacht?

Womit Sie rechnen müssen

Eine Banner-Tauschquote von 33:100 ist natürlich in höchstem Maße unattraktiv, denn es lassen sich jederzeit reine Banner-Tauschdienste mit viel besseren Tauschquoten (z.B. 60:100 bis 70:100) finden. Doch gibt es vielleicht andere Vorteile? Ja, es gibt einen: Der nicht zu unterschätzende Vorteil gegenüber einem reinen Bannertausch liegt aber darin, daß es für Linkdienst-Buttons fast keine Plazierungsvorschrift gibt: Sie müssen nur dafür sorgen, daß der Button überhaupt irgendwo auf Ihrer Seite angezeigt wird. Wobei es dabei egal ist, wo auf Ihrer Seite die Einbindung des Codes erfolgt. Und Sie dürfen problemlos etliche dieser Buttons auch zusammen mit denen anderer Dienste auf einer Seite plazieren. Beim Bannertausch gibt es viel restriktivere Plazierungsvorschriften.

Sie sollten aber immer bedenken: Auch andere Webmaster wissen das natürlich und werden ihre Buttons natürlich ebenfalls entsprechend schlecht, d.h. irgendwo ganz unten auf der Seite plazieren, wo man ihn erst nach dem Herunterscrollen wahrnehmen kann und der Werbeeffekt entsprechend niedrig ist.

Und wie sieht es mit weiteren Vorteilen aus? Der statistischen Auswertung vielleicht?

Statistische Auswertungen für Ihren Erfolg

Einen recht guten Nutzen bieten die statistischen Auswertungen. Sie finden im Admin-Bereich der Bannerdienste meistens im Zwei-Stunden-Abstand aktualisierte Auswertungen vor, die Ihnen genau sagen, wann und wieviele Besucher Ihre Website hatte. Die Top-Ranking-Anzeige sagt Ihnen, wo Ihre Website im Vergleich zu anderen steht, die beim selben Dienst angemeldet sind. Doch aufgepaßt: Dieselben Statistikauswertungen bieten Bannertauschsysteme auch. Und diese teils sogar in Realtime. Und Sie können bei Bannertauschsystemen oftmals mit "Subcodes" auf verschiedenen Seiten arbeiten, so daß sie statistische Auswertungen nicht nur für die Hauptseite, sondern summarisch auch für andere Seiten Ihres Internetangebots erhalten.

Zusatznutzen: Besucherzähler

Oft bieten die Betreiber von Banner- und Toplisten Ihnen auch kostenlose Counter an, die direkt in das Werbefeld integriert sind auf auf Ihrer Website mit angezeigt werden. Wenn Sie das möchten, ist es eine praktische und nützliche Sache, denn gute und zuverlässige Zähler sind oftmals auf einfachen Websites ohne CGI-Erlaubnis nicht kostenlos zu betreiben.

Vorsicht vor dem HTML-Code

Eine gewisse Vorsicht sollten Sie walten lassen, wenn Sie den HTML-Code oder ofmals auch JAVASCRIPT-Code der Link-Dienste in Ihre Webseite einbinden: Manche Betreiber senden sehr zweifelhaften Code zum Einbinden. Oft fehlen WIDTH und HEIGHT Parameter bei den über IMG-Tags angezeigten Grafiken. Diese Tatsache wird vielfach nicht bemerkt, besonders wenn die Einbindung über Javascript erfolgt. In solchen Fällen (fehlende WIDTH und HEIGHT Parameter) kann ein Web-Browser beim Laden der Seite keine "Ersatzrahmen" der richtigen Größe als Platzhalter anzeigen, der gesamte Seitenaufbau wird behindert und gerät ins Stocken, besonders wenn mal ein Server der Dienstbetreiber "lahmt", was gar nicht so selten ist. Wenn Sie solchen Code ohne WIDTH und HEIGHT Angaben in eine eigene Tabelle einbinden, dann wird die gesamte Tabelle erst dann auf einen Schlag angezeigt, wenn die LETZTE Grafik vollständig geladen ist. Ist einer der Server ausgefallen, der eine Grafik liefern soll, muß erst das Browser-Timeout abgewartet werden, bis sich die Seite aufbaut. Das sollten Sie so nicht akzeptieren.

Daher sollten Sie HTML-Codes der Banner-Linkdienste grundsätzlich nur ganz AM ENDE einer Seite einbinden, und auch nicht in vorhandene Tabellen auf der eigenen Seite integrieren, sondern grundsätzlich nur in neu geöffnete Tabellen am Ende einer Seite, die nur den Linkdienst-Code und keine eigenen wesentlichen Seiteninhalte enthalten!

Risiken

Die Möglichkeit, seine Website in Echtzeit und weitgehend unkontrolliert in solche Link- und Bannerlisten eintragen zu können, ruft in der Praxis auch zahlreiche "Raubritter des Internet", also unseriöse bis illegale Anbieter auf den Plan: Von denen gibt es solche und solche.

So finden sich in den Listen teils "Popup-Werbe-Spammer". Wenn man deren Link anklickt, ploppt gleich eine Serie von Fenstern auf, die nur Werbung enthalten. Versucht man die PopUp-Fenster zu schließen, führt das in der Folge oft genug dazu, daß sogleich eine Serie neuer Fenster aufploppt, bis der ganze Desktop von Fenstern mit Werbe-Spam nur so überfüllt ist.

Teils findet man auch die Ankündigung illegaler Inhalte in den Listen, wobei dann aber oft das Ziel der Links wiederum zu legalen Angeboten führt. Manchmal sind aber auch wirklich illegale Angebote darunter, die mit deutschen Gesetzen nicht vereinbar sind. Manche Anbieter der Linkdienste sind offenbar damit überfordert, die Einhaltung der eigenen Richtlinien (keine Links auf Crackz, Warez, Pornographie) zu überwachen und ggf. widerrechtliche Einträge umgehend zu entfernen. So kann Ihre eigene Website schnell in eine ungewollte Nähe zu illegalen Sites gerückt werden. Wer unbedingten Wert auf seine eigene Reputation und Seriösität legt, für den ist die Teilnahme an solchen Diensten wohl eher nicht geeignet. Obwohl es sich bei den Teilnehmern dieser Dienste natürlich zum ganz überwiegenden Teil um seriöse Anbieter handelt, sollte man bedenken, daß schon wenige schwarze Schafe zu einem Negativ-Image führen können.

Fazit

Sie sollten sich daher genau überlegen, ob die Teilnahme an so einem Dienst für Sie Vorteile bringt oder nicht. Das Ausprobieren kostet Sie jedenfalls nichts: Alle Betreiber ermöglichen Ihnen eine Online-Anmeldung mit sofortiger Teilnahmemöglichkeit. Aber passen Sie auf, daß sie dabei nicht mehr verlieren als gewinnen!

Die bewährte Alternative zu Link-Listen sind Banner-Tauschsysteme!

Warum wir dennoch teilnehmen

Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen, warum Gratisanbieter.de dann dennoch an diesen Diensten teilnimmt, wenn die Einschätzung des Nutzens doch so negativ ausfällt?

Die Antwort ist einfach: Weil wir alle Gratisangebote am Markt selbst für Sie testen, denn anders können wir uns kein Urteil darüber erlauben, um Ihnen am Ende die wirklich empfehlenswerten Gratisangebote guten Gewissens ans Herz legen zu können.

Der letzte Zweifel

Wenn Sie nun zweifeln und meinen: Etwas bringt es vielleicht doch, dann probieren Sie es doch aus, genügend Anbieter zur Auswahl finden Sie auf unserer Hauptseite. Wir sind sehr skeptisch. Und wenn Sie immer noch nicht überzeugt sind, daß Sie als Teilnehmer dabei ein eher schlechtes Geschäft machen, dann schauen Sie sich doch mal um: Welche der wirklich erfolgreichen Sites nimmt an Banner-/Top-/Linklisten teil? Seien Sie bitte versichert: Unsere Linklisten-Banner auf der Hauptseite dienen rein zu Informations- und Demonstrationszwecken für Sie, nach den bisher gemachten Erfahrungen glauben wir nicht daran, über diese Listen nennenswerte Besucherzahlen zu gewinnen. Oder haben Sie uns vielleicht erstmalig über eine solche Top-Bannerliste gefunden?

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